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Archive for the ‘The Cauldron – Der Kessel’ Category

wie? was? warum?

Ich kopiere hier einfach mal kurz einen kleinen Text von meiner neuen Homepage Bunter Heilungskessel

Der Kessel…

 … und seine Bedeutung für mich – oder warum “Kessel der Heilung”

 Ich finde meinen Ursprung immer wieder in den Mythologien und alten Geschichten der Kelten, die die Britischen Inseln bevölkert haben.

Die Geschichte um Merlin und Arthus hat mich in meiner Jugend auf den Weg gebracht, den ich immer noch auf Umwegen gehe.

Und so habe ich auch den Kessel als zu mir passend gefunden, als ein Gefäß oder Instrument der Verwandlung.

Was in ihn hineinkommt, erfährt eine Veränderung und kommt anders wieder heraus. Und löst weitere Veränderungen aus.

 

Vieles, das in meinem Leben einen wichtigen Teil darstellt, ist mit dem Charakter des Kessels verbunden: Kreativität und Heil-en. Heil-en im Sinne von Ganz-machen. Nachdem nun seit 2010 die Kreativität im “Bunten Hexenkessel” umgesetzt wird, ist es an der Zeit der Heil-ung ebenfalls einen festen Platz zu geben: Bunter Heilungskessel.

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Vielleicht sollte ich mal ein bisschen auf die Reise gehen, um genauer erzählen zu können, warum ich dieses Blog als Kessel – Cauldron – bezeichne. Doch was ich hier von mir gebe, ist das, was ich in diesem Moment empfinde, und auch nicht des Weisheits letzter Schluss. Jede/r, der/die sich mit dem Kessel beschäftigt hat, wird eine andere Sicht haben, mehr wissen, oder auch weniger, oder auch anderes. Das Wunderbare ist, dass eigentlich für jeden die eigene Wahrheit die richtige ist.

Grundsätzlich ist der Kessel erst einmal ein Topf, in den etwas hineinkommt, darin verändert wird, und als etwas anderes herauskommt. Was bei fast jedem täglich in der Küche geschieht.

Doch hier geht es nicht nur um Nahrung, Essen. Es geht um einen selbst, um Wünsche, Entwicklung, Veränderung, Vergehen, Verbrennen, neu Werden, sterben um geboren zu werden ….

Der Kessel spielt bei den Hexen eine große Rolle. Der Zaubertrank, der darin gebraut wird. Miraculix, der im großen Topf rührt, in den Obelix gefallen ist. Die Druiden, die ihre Kräuter und Pflanzen darin zu etwas Neuem machen.

Ich habe einen Kupferkessel, den ich mir von meiner zweiten Reise nach Irland mitgebracht habe.  Er wartet inzwischen seit 17 Jahren auf die richtige (und regelmäßige) Benutzung. Aber er ist geduldig 🙂

In der Mythologie der Britischen Inseln (Wales) ist die Göttin Cerridwen die Hüterin des Kessels. Einer ihrer Söhne war der hässlichste Mann der Welt, daher wollte sie ihn zum klügsten Mann machen, indem sie in ihrem Kessel einen Trank braute, der ihm alles Wissen der Welt geben würde. Sie beauftragte Gwion Bach auf den Kessel aufzupassen, denn der Trank musste ein Jahr und einen Tag lang kochen. Der aber erwischte mit seinem Finger beim Umrühren einen Tropfen des Trankes, leckte am Finger und somit blieb kein Wissen im Trank für den Sohn Cerridwens mehr übrig.

Erbost jagte Cerridwen Gwion Bach, wobei beide ständig die Gestalt wechselten. Am Ende verwandelte sich Gwion in ein Gerstenkorn, das von der Göttin in Gestalt eines Huhnes aufgepickt wurde.

Nach neun Monaten gebar Cerridwen einen Sohn: Gwion Bach wurde als Taliesin der Barde wiedergeboren.

In der irischen Mythologie entspricht Brigid der walisischen Göttin. Brigid ist unter anderem die Patronin der Handwerker, Handarbeiten – oh! welch Zufall, doch den gibt es doch nicht, oder? 😉 soviel zum Strickblog….

Noch ist die Reise nach den Bedeutungen des Kessels nicht zu Ende, aber ein Anfang ist gemacht.

Damh the Bard, The Cauldron born

ein schönes Stück, zu dem wohl ein nettes kleines Video gemacht wurde:

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Meine beiden ersten Blogs waren hauptsächlich Strickblogs. Die Möglichkeit besteht, dass dieses hier auch stricklastig wird. Vielleicht aber auch nicht.

Immer wieder führt mich mein Weg hin und durch und vorbei an den spirituellen Dingen, den esoterischen, den “spinnerten”, und auch jetzt ist es wieder so. Und hier im Kessel möchte ich ab und an Gedanken und Gefundenes loswerden.

Was mich gerade wieder fasziniert ist das, was meine Fast-Anfänge waren, als  das Außer-/ Neben-/ Überweltlichen für mich interessant wurde: Das Druidentum.

Witzigerweise habe ich über Ravelry, die riesengroße Strick-Community, ein klasse Podcast gefunden, das ich mir sofort runtergeladen habe und zur Zeit eines nach dem anderen anhöre: Druidcast-The Podcast – vorsicht! englisch, allerdings so wunderbar gesprochen, dass es keine großen Schwierigkeiten machen dürfte.

Es ist wunderschön, den Liedern zu zuhören, den Geschichten zu lauschen und dabei doch die Gedanken wandern zu lassen.

Ich bin tatsächlich bei einem Teil meiner Wurzeln angelangt, auch wenn ich mich nicht festlegen will oder kann. Aber vielleicht gerade deswegen passt es für mich.

Ich werde mich auf alle Fälle informiert halten und weiterlernen, wobei die Seite des Order of Bards, Ovates and Druids sicher eine Seite sein wird, auf der ich oft zu Besuch sein werde.

Für heute soll es das gewesen sein, aber nicht ohne etwas wunderschönes hier zu lassen:

Iona Leigh – The Selkie

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